Die Werthmann Werkstätten besuchen Heinrich Huhn

„Das habe ich mir nicht so riesig vorgestellt“, so Klaus Janda. Klaus Janda arbeitet in der Industrie-Montagegruppe der Werthmann-Werkstätten, Attendorn, einer Abteilung für körperlich und geistig behinderte Menschen.

Seit 2006 Jahren werden dort für die  Fa. Heinrich Huhn aus Drolshagen-Hützemert Nietpakete, eine kleine Unterbaugruppe für Bremsträgerplatten, montiert. Da lag es nah, mit allen 26 Beschäftigten (Menschen mit Behinderungen) der Arbeitsgruppe die Firma zu besichtigen, um die weitere Verarbeitung ihrer Nietpakete kennenzulernen. Dort konnten sie erfahren, dass diese Teile eine

wichtige Funktion in den Trommelbremsen für PKWs übernehmen und in die ganze Welt geliefert werden.

„Wir produzieren viele Sicherheits- und Funktionsbauteile für die Automobilindustrie“, beschreibt Alexander Huhn, Geschäftsführer der Heinrich Huhn GmbH und Co KG sein Produktportfolio. Von der
Herstellung der Bremsenteile, über Gehäuse für Airbag-Systeme bis hin zu Getriebe- und Lenkungsbauteilen konnten die Menschen mit Behinderungen die Produktion beobachten. Von den großen Pressen und Robotern waren sie sichtlich beeindruckt.

In dem Hützemerter Werk arbeiten über 300 Menschen, in der Niederlassung in der Slowakei weitere 100 Mitarbeiter. Ein Beschäftigter sorgte mit seiner Bemerkung „Wir sind größer!“ für Schmunzeln.

Tatsächlich arbeiten derzeit über 500 Menschen mit Behinderungen in den Werthmann-Werkstätten. Besonders stolz waren die Beschäftigten über ein Poloshirt, mit Aufdruck des Firmenlogos, das sie nach ihrem Besuch als Geschenk zurück mit nach Attendorn nehmen konnten.